News > Marx und Bakunin

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       Karl Marx









   Mikhail Bakunin







   Fritz Brupbacher
 
Beschreibung:
Zu seinem Buch schreibt Brupbacher: „Am 20. August 1913 erschien im Verlag ‚Münchner Post’ mein Buch ‚Marx und Bakunin’. Es war ursprünglich gedacht als eine Zusammenfassung der Geschichte der Internationale und sollte die bakunistischen Ideen im deutschen Sprachgebiet bekannt machen. Im Laufe der Arbeit wurde daraus etwas anderes: die Geschichte vom Absterben des Anarchismus unter dem Einfluss der Grossindustrie und der daraus resultierenden Abnahme des Freiheitsgefühls und der Aktivität der Arbeiter. Marx konnte Bakunin totschlagen, weil die Gefolgschaft von Bakunin durch die Grossindustrie totgeschlagen wurde, durch die Grossindustrie, die das Proletariat geistig dezimierte. Für dieses geistig dezimierte Proletariat passte die marxistische Ideologie. Marx siegte, weil das Proletariat geistig zusammenschrumpfte." Das war die Grundmelodie des Buches.

Das Buch machte viel Aufsehen. Anarchisten und Marxisten fühlten sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Die Gottlosigkeit des Buches verletzte die Gläubigen aller Richtungen. Bis in die kleinsten sozialdemokratischen Lokalblätter hinein ergoss sich eine Flut von Beschimpfungen auf den Autor des Buches.“

Die vorliegende Ausgabe ist ein textlich unveränderter Nachdruck von „Marx und Bakunin“, erstmals erschienen 1913, München, bei G. Birk.

Über den Autor:
Fritz Brupbacher (1874-1944) gehört zu den faszinierendsten und eigenwilligsten Figuren der schweizerischen Arbeiterbewegung. Als ewiger Rebell und „Revoluzzer“ – wie er sich selbst bezeichnete – war er zeitlebens in Opposition zu den etablierten Parteigrössen und Funktionären der Arbeiterbewegung.
   
Der Zürcher Arbeiterarzt löste schon 1901 einen Skandal aus, weil er eine Beratungsstelle für Frauen und unentgeltliche Schutzmittel gegen unerwünschte Schwangerschaften forderte. In seiner Praxis lernte er die wirkliche Not der Arbeiter kennen und kam zum Schluss, dass er „auf der Bürgerseite der Barrikaden nichts mehr zu suchen hatte“.

Er wurde als Revolutionär in Permanenz sowohl aus der Sozialdemokratischen Partei (1914) als auch aus der Kommunistischen Partei (1933) ausgeschlossen. Zeitlebens sah er seine Hauptaufgabe in der Erziehung der Arbeiter zu einem freiheitlichen Sozialismus, der für ihn Inbegriff eines völlig entfalteten Humanismus war.

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Veröffentlicht
15:39:00 08.05.2013
Monika Gubler


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